Linsenimplantation von Multifokallinsen in München

Ihr Experte für Linsenimplantationen von Multifokallinsen

Augenarzt Prof. Dr. Kernt, Experte für Linsenimplantation von Multifokallinsen in München
Prof. Dr. Marcus Kernt

Mit fortschreitendem Alter fällt das scharfe Sehen, vor allem auch in der Nähe, immer schwerer. Grund dafür ist die zunehmende Versteifung der Augenlinse, die sich nicht mehr auf unterschiedliche Entfernungen einstellen kann. Viele Menschen greifen nun zu einer Lesebrille oder Gleitsichtbrille, um die Alterssichtigkeit auszugleichen.

Modernen Multifokallinsen können unter Umständen eine Gleitsichtbrille ersetzen, werden aber direkt ins Auge eingesetzt. Sie verfügen über mehrere Brennpunkte für den Nah-, Fern- und Intermediärbereich. Dadurch sind sie eine attraktive Alternative für Menschen, die sich wieder ein Leben ohne Brille wünschen. Auch bei Grauem Star können multifokale Linsen anstatt der häufig verwendeten Monofokallinsen implantiert werden, um ein möglichst natürliches und komfortables Seherlebnis zu erreichen.

Erfahrungen und Bewertungen unserer Patienten

Welche Vorteile bietet eine Multifokallinse?

Multifokallinsen werden auch als Mehrstärkenlinsen bezeichnet, da sie über mehrere Brennpunkte, die ein scharfes Bild auf der Netzhaut abbilden, verfügen. Wir unterscheiden dabei zwischen Bifokal- und Trifokallinsen mit jeweils zwei oder drei Brennpunkten. Diese decken den Nah- und Fernbereich sowie im Fall der Trifokallinsen auch den Zwischenbereich ab. Somit wird ein möglichst natürliches Seherlebnis erreicht, und der Patient benötigt keine Lesebrille für den Nahbereich mehr.

Durch die Linsenimplantation ins Auge kann in vielen Fällen das Sehvermögen in allen Blickrichtungen wiederhergestellt werden. Im Gegensatz dazu ist das scharfe Sehen bei einer normalen Brille immer auf den jeweiligen Sichtbereich der Brille beschränkt. Einmal implantiert, verbleibt die Kunstlinse ein Leben lang im Auge, sodass keine weitere Behandlung erforderlich ist.

Vorteile von Multifokallinsen auf einen Blick

  • Wiederherstellung eines natürlichen Sehvermögens
  • Scharfes Sehen im Nah- und Fernbereich
  • Sehleistung bleibt nach der OP konstant
  • Behandlung und Vorbeugung von Grauem Star
  • Kurze und schmerzfreie Behandlung
  • Dauerhafte Brillenfreiheit

Ablauf der Linsenimplantation mit Multifokallinsen

Vor der Linsenimplantation in München sind umfassende Voruntersuchungen notwendig, um sicherzugehen, dass Sie für die Operation geeignet sind. Auch die Stärke Ihrer Multifokallinsen wird im Vorfeld genau berechnet. Zu Ihrem OP-Termin sollten Sie in Begleitung erscheinen, da Sie im Anschluss nicht selber Auto fahren dürfen.

Die Implantation von Multifokallinsen ist ein kurzer und schmerzfreier Eingriff. Unter örtlicher Betäubung (auch eine ambulante Kurzschlafnarkose ist möglich) wird die natürliche Linse mittels Laser oder Ultraschall aufgelöst und anschließend abgesaugt. Im nächsten Schritt setzt Prof. Kernt die Kunstlinse ein und bringt sie in die gewünschte Position. Für die Linsenimplantation ist lediglich ein winziger Schnitt erforderlich, der sich von selbst verschließt. Die Kunstlinse wird durch winzige Bügel in Position gehalten.

In unserer Augenarztpraxis führen wir die Linsenimplantation für beide Augen separat durch, sodass Sie im Alltag möglichst wenig eingeschränkt sind. Das behandelte Auge wird nach der OP mit einem Verband versorgt, der am Folgetag im Rahmen der ersten Nachkontrolle bereits wieder entfernt werden kann. Nach wenigen Tagen hat sich das Sehvermögen in der Regel so weit normalisiert, dass Alltag und Beruf wie gewohnt gemeistert werden können.

 

Häufige Fragen zur Linsenimplantation

Multifokallinsen sind sogenannte Mehrstärkenlinsen, die ähnlich wie eine Gleitsichtbrille mehrere Sichtbereiche abdecken. Sie ersetzen die natürliche Augenlinse und ermöglichen trotz fortgeschrittener Alterssichtigkeit wieder ein Sehen im Fern- und Nahbereich.

Multifokallinsen eignen sich für Patienten mit Alterssichtigkeit, die eine Alternative zur Gleitsichtbrille oder Lesebrille suchen. Auch für Patienten mit Grauem Star ist die Linsenimplantation die derzeit einzige Behandlungsmethode. Die natürliche Linse wird durch die Kunstlinse ersetzt und die krankheitsbedingte Trübung somit entfernt.

Abgesehen vom Grauen Star sollten keine schwerwiegenden Augenerkrankungen oder Beeinträchtigungen der Netzhaut und Sehnerven vorliegen.

Bei der Linsenimplantation können sogenannte Monofokallinsen oder Multifokallinsen eingesetzt werden. Monofokallinsen verfügen ähnlich wie eine einfache Brille über einen einzigen Brennpunkt, der nur einen Sichtbereich abdeckt. Für den Nahbereich wird meist zusätzlich eine Lesebrille benötigt.

Multifokallinsen verfügen über mehrere Brennpunkte und sind dadurch mit einer Gleitsichtbrille zu vergleichen. Sie decken den Nah- und Fernbereich ab, moderne Trifokallinsen auch den Zwischenbereich. Nach der Linsenimplantation in München wird im Alltag in der Regel keine weitere Sehhilfe mehr benötigt.

Bei der natürlichen Augenlinse funktioniert die Nah- und Fernsicht durch Muskelkontraktion. Die Linse wird je nach Bedarf in eine flachere oder rundere Form gebracht, wodurch wir in allen Entfernungen stufenlos scharf sehen können. Im Alter versteift die Linse allmählich, wodurch es zur Alterssichtigkeit kommt.

Multifokale Linsen verfügen über mehrere konzentrische Ringe, die das Licht auf mehrere Fern- und Nahpunkte bündeln. Durch diese verschiedenen Brennpunkte ist ein scharfes Sehen im Nah- und Fernbereich möglich. Die Nah- und Fernsicht funktioniert nicht stufenlos wie bei der natürlichen Augenlinse, deckt aber ebenfalls die relevanten Sichtbereiche ab.

Die Operation findet unter örtlicher Betäubung statt und ist nicht schmerzhaft. Falls gewünscht, kann diese auch mit einer so genannten Kurzschlafnarkose verbunden werden, die in der Regel aber auch ambulant durchgeführt wird. Außer einem leichten Druck verspüren die meisten Patienten keine Beschwerden. Auch nach der Linsenimplantation sind keine Schmerzen zu erwarten.

Die Linsenimplantation ist heutzutage ein bewährtes Standardverfahren, das nur selten Komplikationen nach sich zieht. In seltenen Fällen kann es nach der OP zu Entzündungen kommen. Gelegentlich entwickelt sich, nicht anders als bei allen anderen Intraokularlinsen OPs,nach einiger Zeit  auch ein sogenannter Nachstar. Hierbei treten Trübungen der Linsenkapsel als eine Formindividuelle Wundheilungsreaktion auf, die aber problemlos durch eine unkomplizierte, schnelle Laserbehandlung beseitigt werden kann.

Multifokale Linsen sind für eine lebenslange Haltbarkeit ausgelegt. Eine Entfernung oder ein Austausch ist in der Regel nicht erforderlich.

Nach der Linsenimplantation in München sollten Sie eine berufliche Auszeit von mehreren Tagen einplanen. Sie sollten in den ersten Wochen jeglichen Druck auf die Augen vermeiden und die verschriebenen Augentropfen wie verordnet anwenden. Mit dem Sport sollte nach der Linsenimplantation etwa 1 - 2 Wochen pausiert werden.

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